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Willkommen!

„Sieh, dein König kommt zu dir! Seele, das sind frohe Worte.
Sprich: Mein König, komm zu mir; sieh, ich öffne dir die Pforte;
zieh mit deiner Sanftmut ein, was du findest, das ist dein.“

(LG 21)

Die Wochen vor dem Christfest erinnern uns an die dreifache Ankunft des Sohnes Gottes: Einst kam er auf Erden, um uns Vergebung und ewiges Leben am Kreuz zu erkaufen. Heute kommt er in seinem Wort und Sakrament in unsere Herzen, um darin zu wohnen. Einmal wird er wiederkommen, um uns heimzuholen in sein ewiges Reich.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine gesegnete Adventszeit.

Präses Michael Herbst

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Andacht vom Freitag, den 12. Dezember 2025

Lesung: Sacharja 8,1-13

Andachtsvers: Erscheint dies auch unmöglich in den Augen derer, die in dieser Zeit übrig geblieben sind von diesem Volk, sollte es darum auch unmöglich erscheinen in meinen Augen? spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 8,6)

"Vollkommen unmöglich!" So urteilen viele Israeliten nach der Rückkehr aus Babel. Die zerstörte Heimat sollte aufgebaut, ein neuer Tempel errichtet werden. Jung und Alt sollten nun fröhlich und sicher in Jerusalem leben. Ein schöner Traum! Aber von dem einst so mächtigen Volk ist ja bloß noch ein kläglicher Rest übriggeblieben. Wie soll dieses kleine und verzagte Häuflein so ein ehrgeiziges Unterfangen stemmen können? Schaut man auf die wenigen Leute und ihre geringen Mittel, ist das wohl tatsächlich unvorstellbar. Aber sie haben den lebendigen Gott an ihrer Seite. Gottes Weisheit und Macht sind keine Grenzen gesetzt. Warum sollte er nicht sogar das unmöglich Scheinende möglich machen können? Und ja: Jerusalem und der Tempel wurden wieder errichtet und bevölkert. Zur Zeit Jesu war der herodianische Tempel fast noch beeindruckender als der Tempel Salomos. Jesus hat dort gelehrt. Und er starb vor den Toren Jerusalems, um unsere Zweifel und all unser sonstiges Scheitern zu sühnen. Darum sind wir ewig gerettet. Weil er auferstanden ist und noch heute als König herrscht, können auch wir zuversichtlich die Aufgaben anpacken, die er uns gibt. Jesus ist bei uns, um uns zu beschützen und zu helfen. Und dem, der sogar Sünde, Tod und Teufel besiegen konnte, dürfen wir noch immer selbst das unmöglich Scheinende zutrauen. Denn Jesus ist der allwissende und allmächtige Gott.

Lasst uns beten:
Lieber Herr, bitte vergib mir, dass ich oft so mutlos werde, weil ich nur auf mich und meine begrenzten Mittel schaue. Danke, dass du mich erlöst hast und als allmächtiger König regierst. Ich möchte dir auch das scheinbar Unmögliche zutrauen. Bitte schenke mir die Kraft dafür. Amen.
Lied: LG 369
Pfarrer Holger Weiß
Andacht hören: 

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