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Willkommen!

„Der Herr behütet dich.“

(Psalm 121,5)

„Endlich Ferien“, so können sich viele Schüler jetzt freuen und Sommerzeit ist für viele Urlaubs- und Reisezeit. Dabei will der lebendige Gott Sie begleiten. Er möge Sie in seiner Gnade vor allem Schaden an Leib und Seele behüten.

Präses Michael Herbst

Tägliche
Andacht

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Andacht vom Samstag, den 20. Juli 2024

Lesung: 2Mose 40,34-38

Andachtsvers: Immer, wenn die Wolke sich erhob von der Wohnung, brachen die Israeliten auf, solange ihre Wanderung währte. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, so zogen sie nicht weiter bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob. (2Mose 40,36+37)

Jetzt war es zu spät. Sie hatten sich verirrt. Hätten sie nur auf die Ortskundigen gehört oder wenigstens eine Karte mitgenommen! Auch Israel kannte den Weg nicht. Aus Ägypten geflohen, suchten sie das Land, das Gott ihren Vätern versprochen hatte. Was war der richtige Weg? Aber sie mussten keine Angst haben. Gott hatte sie nicht nur aus der Sklaverei befreit. Er kannte auch den Weg und wollte sie sicher führen. Den Israeliten stand seine helfende Gegenwart stets vor Augen: "Denn die Wolke des Herrn war bei Tage über der Wohnung (Stiftshütte), und bei Nacht ward sie voll Feuers vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange die Wanderung währte" (Vers 38). Ist das nicht im Neuen Bund ähnlich? Auch wir sind auf dem Weg. Das verheißene Land liegt für uns in der neuen Welt Gottes. Doch mit unserer Weisheit finden wir den Weg dahin nicht selbst. Doch keine Angst, auch uns bringt der Herr sicher ans Ziel. Er hat uns den Weg dafür geöffnet. Den Berg unserer Schuld, der von Gott trennen musste, hat sein Sohn auf sich genommen und ans Kreuz getragen. Nun ist der Weg zu himmlischem Vaterhaus Gottes frei. Und dahin geht uns Jesus voran. Auch die Wolke, die den Israeliten Gottes Gegenwart versicherte, ist heute vorhanden. Gottes Wort und die Sakramente machen uns gewiss, dass Jesus bei uns ist. Im Evangelium tritt Jesus vor unsere Augen, nicht vor die leiblichen, aber vor die Augen des Glaubens. Unter seiner Leitung können wir getrost vorwärtsschreiten auf dem Weg zum himmlischen Ziel, den er uns zeigt.

Lasst uns beten:
"Jesus, geh voran auf der Lebensbahn! Gib uns auch die nötge Pflege. Tu uns nach dem Lauf deine Türe auf." Amen.
Lied: LG 235
Pfarrer in Ruhe Martin Hoffmann
Andacht hören: 

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