Willkommen!
Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen. Sie sind herzlich eingeladen, mehr über den christlichen Glauben und die Evangelisch-Lutherische Freikirche zu erfahren. Dazu wünschen wir Gottes Segen.
Unsere aktuellen Angebote für die Versorgung mit Gottes Wort finden Sie hier.
Unsere Gemeinden

Tägliche
Andacht

Mehr Andachten auf Soundcloud

Andacht vom Freitag, den 26. Februar 2021

Lesung: Lukas 11,5-13

Andachtsvers: Wenn schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! (Lukas 11,13)

Hast du auch manchmal den Eindruck, dass deine Gebete bei Gott auf taube Ohren stoßen? Dann lass dich durch den heutigen Text von Jesus zum Beten ermutigen. Es schmerzt ihn geradezu, wenn seine Brüder und Schwestern ihr Zutrauen verlieren, dass Beten etwas bewirkt. Jesus tritt diesem Zweifel eindrucksvoll entgegen. Wie tut er das? Durch Gleichnisse. Doch Jesus erzählt Gleichnisse nicht nur zum Vergleichen, sondern auch, um Gegensätze zu zeigen. "Wenn schon ihr, die ihr böse seid ... wie viel mehr wird ... der Vater im Himmel!" Das sündige Geschöpf wird hier im Gegensatz zum heiligen Schöpfer genannt. Jesus erinnert daran, wie grundverschieden wir von Gott sind. Doch er tut das nicht, um anzuklagen, sondern um zu zeigen, wie sehr sein Vater liebt. Selbst wir Sünder sind im Stande, uns liebevoll um unsere Kinder zu kümmern. Sollte der Schöpfer der Welt uns nicht versorgen können? Sollten wir ihm nicht den Zeitpunkt und die Art und Weise seiner Hilfe überlassen? Sollten wir ihm nicht auch zutrauen, entscheiden zu können, was das Beste für uns ist? Hier erfahren wir es sogar: Die Gabe des Heiligen Geistes ist das Beste für uns. Denn ohne ihn könnten wir nicht glauben. Und ohne Glauben würde uns selbst Gesundheit, Glück und Wohlergehen letztlich nichts nützen. Darum sollten wir beim Beten nicht nur unser irdisches Wohl im Blick haben. Und wenn, dann mit dem Zusatz "dein Wille geschehe". Dass es unser himmlischer Vater nur gut mit uns meinen kann, sehen wir am Kreuz seines Sohnes.

Lasst uns beten:
Herr Jesus, ich danke dir, dass du dich auch meiner Gebetsschwäche so herzlich angenommen hast. Lass mich neues Zutrauen zum Vater gewinnen. Ich will mich durch nichts mehr vom Beten abhalten lassen. Amen.
Lied: 329
Pfarrer Reimund Hübener
Andacht hören: 

VERANSTALTUNGEN

NEUIGKEITEN

image_pdfimage_print

Neuigkeiten

Andacht zum Tag

Veranstaltungen