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Willkommen!
„Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“

(Lukas 18,31)

Mit diesen Worten macht sich Jesus mit seinen Jüngern auf, um ein letztes Mal nach Jerusalem zu ziehen. Er weiß, dass sein Vater durch die Propheten sein qualvolles Leiden und seinen Kreuzestod vorausgesagt hat. Statt sich seiner Festnahme und dem Tod zu entziehen, geht er auch aus Liebe zu ihnen zielstrebig diesen Weg.
In den Wochen der Passionszeit begleiten wir Jesus, um uns daran erinnern zu lassen, was es ihn gekostet hat, uns Vergebung der Sünden zu bringen. Ich lade Sie herzlich ein, diese Zeit zu nutzen, den Leidensweg Ihres Erlösers in den Gottesdiensten, Passionsandachten und der persönlichen Bibellese gedanklich zu verinnerlichen.
„Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken, mich in das Meer der Liebe zu versenken, die dich bewog, von aller Schuld des Bösen uns zu erlösen. Amen.“ (C. F. Gellert, LG 93,1)
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen und uns allen eine gesegnete Passionszeit.
Präses Michael Herbst
Unsere Gemeinden

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Andacht vom Dienstag, den 28. März 2023

Lesung: Matthäus 26,17-30

Andachtsvers: Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich von Neuem davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. (Matthäus 26,29)

Welches Bild hast du im Kopf, wenn du an den Himmel denkst, an das "Reich des Vaters"? Viele - gerade Nichtchristen - meinen, wir würden dort auf einer Wolke sitzen und ständig Halleluja singen. Nun, gewiss werden wir voller Lob und Dank sein. Wir werden Gott anbeten - nicht nur wegen seiner Liebe, seines Erbarmens über Sünder, seiner Größe und seiner Heiligkeit, sondern einfach, weil er Gott ist. Das Gotteslob wird jede Faser unseres Körpers und unserer Seele ausfüllen. Jeder aber, der meint, das Leben im Himmel sei dem Leben auf einer Wolke gleich, irrt. In unserem Andachtsvers klingt an, dass es da um eine Welt geht, die genauso real ist wie unsere. Ja, glauben wir Jesu Worten, werden wir in der neuen Welt Gottes sogar Wein genießen. Das sagt Jesus hier: "Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken (so nennt Jesus den Wein) bis zu dem Tag, an dem ich von Neuem davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich." Ähnlich gebraucht Gott das Bild von feinstem Essen - inklusive Wein - bei Jesaja (25,6-8). Dass es an dieser Stelle tatsächlich um die neue Welt Gottes geht, ist offensichtlich. Schließlich will er dann "den Tod verschlingen auf ewig" und "die Tränen von allen Angesichtern" abwischen. Wie wird es im Himmel also sein? Nimm die schönsten Momente dieses Lebens, den größten Genuss - im Himmel wird alles noch viel großartiger sein, weil nichts von der Sünde getrübt oder zeitlich begrenzt ist. Jesus ist sich sicher: Weil du ihm als deinem Heiland vertraust, wirst du diese Herrlichkeit des Himmels, das Reich des allmächtigen Vaters, selbst sehen, erleben, spüren, schmecken, ja genießen.

Lasst uns beten:
Jesus, danke, dass der Himmel nicht Wunschtraum, sondern in dir Tatsache ist. Amen.
Lied: LG 164
Pfarrer Benjamin Stöhr
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