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Andacht vom Montag, den 6. Dezember 2021

Lesung: Sacharja 5,1-11

Andachtsvers: Ich hob meine Augen auf und sah, und siehe, da war eine fliegende Schriftrolle. Und er sprach zu mir: Das ist der Fluch, der ausgeht über das ganze Land; denn alle Diebe werden nach dieser Schrift von hier ausgefegt und alle Meineidigen werden nach dieser Schrift von hier ausgefegt. (Sacharja 5,1+3)

In dieser sechsten Vision sieht Sacharja ein antikes Buch, eine Schriftrolle. Diese steht für Gottes Gesetz, seinen unverrückbaren Anspruch an uns Menschen. Da kein Mensch das Gesetz zu halten im Stande ist, ist es gleichgesetzt mit dem Fluch. Dass diese Schriftrolle fliegen kann, zeigt, dass sie in jeden Winkel kommt. Das wird noch von der Tatsache verstärkt, dass der Fluch das ganze Land (nach einer anderen Übersetzung: die ganze Erde) erreicht. Ganz klar: Jeder Einzelne wird für jede einzelne Sünde zur Rechenschaft gezogen. Die Diebe und Meineidigen (Lügner) stehen lediglich als Beispiel für alle Vergehen gegen Gottes Willen. Wer meint, dass diese kompromisslosen Worte nur den Juden um 500 v. Chr. galten, irrt. Paulus bestätigt den Absolutheitsanspruch von Gottes Willen (Galater 3,10): "Verflucht ist jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er's tue!" Ebenso versichert Jesus in Lukas 16,17: "Es ist leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Tüpfelchen vom Gesetz fällt." Gottes Willen und Urteil über die Sünde ändern sich nicht. Ist es dann nicht aus und vorbei mit uns? Es ist doch kein Mensch frei von Lüge oder zumindest gedanklichem Diebstahl ... Nein. Jesus ist der Ausweg für uns Sünder. Aber er setzte Gottes Anspruch an uns nicht herunter. Vielmehr erfüllte er ihn für uns (Matthäus 5,17). Ja, mehr noch: Er hat uns erlöst vom Fluch des Gesetzes, "da er zum Fluch wurde für uns" (Galater 3,13). Jesus ist der Blitzableiter Gottes für dich und mich. Darum gibt es Rettung vor Gottes Fluch. Aber es gibt sie nur in ihm! Außerhalb von Jesus bleibt nur das Gericht.

Lasst uns beten:
Gott, danke für dein verlässliches Wort, besonders dein Vergebungsversprechen in Jesus. Amen.
Lied: LG 203
Pfarrer Benjamin Stöhr
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