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„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ (Prediger Salomo 3,1). Jetzt in der Ferien- und Urlaubszeit wünsche ich Ihnen Gottes Schutz auf Ihren Wegen und gute Erholung. Mögen Sie auch Ihrer Seele jeden Tag ein wenig Erbauung schenken und gestärkt zurück nach Hause kommen
Ihr Präses Michael Herbst
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Andacht vom Dienstag, den 16. August 2022

Lesung: 1Chronik 11,1-9

Andachtsvers: David nahm immer mehr zu an Macht, und der Herr Zebaoth war mit ihm. (1Chronik 11,9)

Heute dürfen wir in der Bibellese von Davids Thronbesteigung hören. Lange und entbehrungsreiche Jahre lagen hinter ihm. Einst wurde er überraschend von Samuel zum König gesalbt. Noch als Hirtenjunge besiegte er den Riesen Goliat. Doch Saul, sein Vorgänger, machte es ihm schwer. Voller Neid stellte er ihm nach und versuchte mehrmals, ihn umzubringen. David aber ertrug all das mit Gottes Hilfe in großer Geduld und Gottesfurcht. Wie halten wir es aus, wenn Gott uns in den "Wartestand" schickt? Wir wissen zwar, dass wir schon in unserer Taufe mit dem Wasser und dem Heiligen Geist zu Königskindern und zu Erben des ewigen Lebens gesalbt worden sind. Doch manchmal will uns das nicht so recht genügen. Dann klagen wir Gott manches Unglück und beschweren uns. Wir finden uns von ihm vernachlässigt und "minderbemittelt". So häufen wir Schuld an vor dem, der uns schon wegen unseres Undankes von Rechts wegen ewig verstoßen müsste. Doch er will uns vergeben und wie David "groß herausbringen". In unergründlicher Liebe hat er auch dich und deinen "Werdegang" in sein Herz geschlossen. Auch dir gegenüber steht er noch heute zu dem, was er auch dem Apostel Paulus zusicherte: "Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2.Korinther 12,9). Auch du hast den Gott "Zebaoth" an der Seite; d.h. den Herrn der Heerscharen. Verlass dich nur auf ihn, dann wirst du niemals verlassen sein. Besonders, wenn du an deinem Platz Verantwortung zu übernehmen hast, darfst du dich alle Tage auf seinen Zuspruch gründen: "Ich will dich nicht verlassen noch versäumen" (Hebräer 13,5).

Lasst uns beten:
"Ach, Gott, verlass mich nicht! Gib mir die Gnadenhände. Ach, führe mich, dein Kind, dass ich den Lauf vollende zu meiner Seligkeit. Sei du mein Lebenslicht, mein Stab, mein Hort, mein Schutz. Ach, Gott, verlass mich nicht!" Amen.
Lied: LG 313
Pfarrer Reimund Hübener
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