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„Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.“

(Jesaja 60,2+3)

Für viele Menschen ist Weihnachten längst Geschichte. Früher nannte man das Epiphanias- oder Erscheinungsfest der „Heiden Weihnacht“. Im Matthäus-Evangelium wird uns berichtet, wie die Gelehrten aus dem Orient nach Bethlehem kommen. Sie gehörten nicht zum Volk Israel und zählten daher wie wir zu den Heiden. Gottes Stern führte sie an den Ort, wo das Jesuskind war. So zogen sie zu dem, der auch ihr Licht war. Das Epiphaniasfest, das wir am 6. Januar begehen, erinnert uns daran, dass der Sohn Gottes auch Licht in unser Leben bringen will, das durch die Sünde so finster ist. Er schenkt uns eine herrliche Zukunft bei sich, weil er kam, um auch unsere Sünden zu tragen und uns mit Gott zu versöhnen. Und so wünsche ich Ihnen eine gesegnete Epiphaniaszeit, indem sie Trost und innere Ruhe in Jesus finden.
Präses Michael Herbst
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Andacht vom Samstag, den 4. Februar 2023

Lesung: 1Mose 18,16-33

Andachtsvers: Der Herr sprach: Es ist ein großes Geschrei über Sodom und Gomorra, dass ihre Sünden sehr schwer sind. Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder ob’s nicht so sei, damit ich’s wisse. (1Mose 18,20+21)

Was tun Menschen, die in Schwierigkeiten geraten, oft als Erstes? Sie schreien auf, denken oder sagen "O Gott" oder "Herrje". Oft geschieht das gedankenlos und gegen das 2. Gebot. Aber letztlich liegt auch Wahrheit in diesem Ausruf. Denn Trost in Not und Schwierigkeiten finden wir allein bei Gott. Genau wie damals, als die Israeliten in der ägyptischen Knechtschaft landeten. Mit ihrer Not wandten sie sich an Gott. Ihr Schreien kam vor ihn. Und auch im heutigen Text hat Gott die Schreie seines Volkes wegen Sodom und Gomorra gehört. Er hörte die Schreie der Armen, die ausgenutzt wurden. Die Städte waren durch die Sünden der Gewalt und der Habgier unsicher geworden. Wenn wir heute Not und Schwierigkeiten erleben, dürfen wir ebenso beten und um Hilfe schreien. Gott hört zu und er hört den Schrei seines Volkes. Auch unser Schreien. Das hat er versprochen, als er uns zusagte (Psalm 50,15): "Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen." Und Gott hilft. Das zeigt ebenso unser heutiger Text: So wie Gott Noah wegen all der Bosheit in der Welt dazu berief, die Arche zu bauen; so wie er Mose berief, sein Volk aus Ägypten zu befreien; so hat er auch Abraham berufen, für die Gerechten einzutreten, die in den üblen Städten Sodom und Gomorra wohnten. Es stimmt: "Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen."

Lasst uns beten:
Lieber himmlischer Vater, hab Dank, dass wir dich in allen Nöten anrufen dürfen. Amen.
Lied: LG 341
Pfarrer Michael Soucek
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