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Andacht vom Dienstag, den 2. März 2021

Lesung: Lukas 11,33-36

Andachtsvers: Niemand zündet ein Licht an und setzt es in einen Winkel, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit, wer hineingeht, das Licht sehe. (Lukas 11,33)

Jesus ist das Licht der Welt. Gleichzeitig schreibt sein Jünger den ernüchternden Satz: "Er war in der Welt ... aber die Welt erkannte ihn nicht" (Johannes 1,10). Wieso glauben die Menschen nicht, dass Jesus der Retter ist, der er zu sein beansprucht? Das Problem ist nicht, dass Gott sich in Jesus nicht deutlich genug offenbart hätte. Das Problem ist nicht das Licht. Das Problem sind unsere Augen. Wenn die Augen schlecht sind, dann gelangt kein Licht in den Körper. Wenn die Augen nicht sehen können, dann tappen wir im Dunkeln. Genau das ist unser Problem. Wir sind von Natur aus blind für das Licht, das uns rettet. Und das ist uns nicht einmal bewusst. Im Gegenteil: "Die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse" (Johannes 3,19). Nun stell dir vor, wie die Menschheit durch die Geschichte taumelt - wie einer, der verzweifelt versucht, im Dunkeln unbeschadet durch eine vollgestellte Bodenkammer zu gelangen. Statt Licht hereinzulassen, hält er die Fensterläden fest verschlossen. Wie ein Kind hält er sich die Hände vor die Augen - wo doch draußen die Sonne hell scheint. Wird er finden, was er sucht? Gott sei Dank: Das Licht der Welt hat Kraft, selbst unsere tiefste Finsternis zu überstrahlen. Der christliche Schriftsteller C. S. Lewis schreibt an einer Stelle: "Ich glaube an Christus, so wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist - nicht, weil ich sie sehe, sondern weil ich erst durch sie alles sehe."

Lasst uns beten:
"O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren: Mach uns allesamt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren. Unser Bitten, Flehn und Singen lass, Herr Jesus, wohl gelingen." Amen.
Lied: 196
Pfarrer Andreas Drechsler
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