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Andacht vom Sonntag, den 7. Juni 2020
Trinitatis
Lesung: Psalm 145,1-21

Andachtsvers: Der Herr ist nahe allen, die ihn mit Ernst anrufen. (Psalm 145,18)

Als der kleine Richard aus dem Kindergottesdienst kommt, ruft er begeistert: "Mama, ich weiß jetzt, wie der liebe Gott mit Vornamen heißt!" "So? Wie denn?" fragt die Mutter interessiert. "Er heißt ‚Ernst‘! In der Bibel steht ja, man soll ihn mit Ernst anrufen." Ja, Kinder können einen manchmal echt zum Schmunzeln bringen. Doch umso ernster will und muss Gott genommen werden, wenn du es in seiner Nähe aushalten willst. Wer das nicht beachtet, hat von Gott nichts zu erhoffen als Zorn und Vergeltung. Wer aber im wahren Glauben und herzlichen Vertrauen zu Gott steht, dem sagt er durch Jeremia: "Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen" (Jeremia 29,13+14). Gott zu finden ist nur deshalb möglich, weil er uns schon längst gesucht und gefunden hat. Heimgesucht hat er uns in seiner Gnade. Davon redet er in seinem Wort, durch welches sein Geist in uns den rettenden Glauben wirkt. Darum sagt auch Jesus: "Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten" (Johannes 4,24). Wie weiß ich aber, ob ich es wirklich so ernst mit Gott meine? Nun, schau aufs Kreuz Jesu. Dort siehst du, wie ernst es Gott mit dir und deiner Rettung meint. So lieb hat er dich. So wirbt er um deine Liebe und verspricht: "Wer mich liebt, der wird mein Wort halten und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen" (Johannes 14,23). Ganz besonders nahe will Gott denen sein, die ein zerbrochenes Herz haben (Psalm 34,18), d. h. die mit sich selbst unzufrieden sind. Die dürfen den wahren Frieden bei ihm finden.

Lasst uns beten:
Herr, vernimm mein Gebet, das nicht aus falschem Munde geht (Psalm 17,1). Amen.
Lied: 416
Pfarrer Reimund Hübener
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