Willkommen!

„Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“

(Jesaja 60,2)

Das Epiphaniasfest (6. Januar) erinnert uns daran, dass der Sohn Gottes Licht in unser durch die Sünde so finsteres Leben bringen will. Er schenkt uns eine herrliche Zukunft bei sich, weil er kam, um unsere Sünden zu tragen und uns mit Gott zu versöhnen.
Und so wünsche ich Ihnen eine gesegnete Epiphaniaszeit, dass Sie Trost und innere Ruhe in Jesus finden mögen.

Präses Michael Herbst

Unsere Gemeinden

Tägliche
Andacht

Mehr Andachten auf Soundcloud [icon color=“accent-color“ size=“regular“ icon_size=““ image=“fa-soundcloud“]

Andacht vom Montag, den 19. Januar 2026

Lesung: 5Mose 4,1-14

Andachtsvers: Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang. Und du sollst es deinen Kindern und Kindeskindern kundtun … (5Mose 4,9)

Warum vergessen wir Menschen Dinge? Es gibt zahlreiche Theorien und Studien, die dieser Frage auf den Grund gegangen sind. Die genaue Funktion des Vergessens ist jedoch bis heute größtenteils ungeklärt. Ein Aspekt des Vergessens scheint das "Aufräumen im Kopf" zu sein. Unser Gehirn versucht allem Wahrgenommenen eine Struktur zu geben. Was es als unbedeutsam einschätzt, wird um der Ordnung willen "gelöscht". In der Geschichte des Volkes Israel ist auffällig, wie vergesslich sie sich über die Jahre immer wieder verhielten. Aber statt Unbedeutsames aus ihrer Erinnerung zu löschen, gerät z.B. in Vergessenheit, woraus Gott sie in Ägypten befreit hat. Immer wieder beklagten sie sich bei Mose und wünschten sich das Leben in der Sklaverei zurück (vgl. 2Mose 17,3; 5Mose 16,3). Es stimmt, die Wüstenwanderung war kein leichter Sonntagsspaziergang. Es gab immer wieder auch schwere, lebensgefährliche Situationen. Aber gerade dann war eine Sache in ihrem Kopf leider nicht "auffindbar": Die wunderbare bisherige Bewahrung, Führung und Versorgung ihres allmächtigen Gottes. Ein Grund für ihre und unsere Vergesslichkeit in dieser Hinsicht ist unsere sündige "Gottvergessenheit". Es ist etwas in uns, das uns blind macht für alles Gute, was war und ist. Gott sei Dank erinnert uns unser himmlischer Vater jeden Tag neu an sein liebevolles Wirken. Durch den tagtäglichen Umgang mit seinem Wort will er das "Wunder-Gedächtnis" bei uns und unseren Lieben trainieren und uns dadurch Zuversicht schenken.

Lasst uns beten:
"O komm, o komm, du Morgenstern, lass uns dich schauen, unsern Herrn. Vertreib das Dunkel unsrer Nacht durch deines klaren Lichtes Pracht. Freut euch, freut euch, der Herr ist nah. Freut euch und singt Halleluja." Amen.
Lied: LG 20
Pfarrer Manuel Drechsler
Andacht hören: 

VERANSTALTUNGEN

NEUIGKEITEN

image_pdfimage_print

Neuigkeiten

Andacht zum Tag

Veranstaltungen