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Andacht vom Dienstag, den 26. Januar 2021

Lesung: Lukas 6,43-46

Andachtsvers: Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. (Lukas 6,45)

Wie kommt es dann, dass auch rücksichtslose Menschen manchmal ganz fürsorglich reden? Ganz einfach: Ihre netten Worte sind berechnend. Sie kommen nicht von Herzen. Spüren andere das, dann wenden sie sich ab. So weit, so gut. Wie aber steht es bei uns? Verrät manchmal nicht ein unbedachter Zungenschlag, wie es wirklich in uns aussieht? Dann erschrecken wir. Ist das nicht schlimm? Gut, wenn wir das erkennen. Der Herr Jesus rüttelt uns nämlich auf. Wir sollen begreifen, dass mit einer frommen Fassade nichts getan ist. Unser Herz muss anders werden. Wer aber kann schon das Herz ändern?! Dazu ist Gottes Geist nötig. "Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist", sagt Jesus (Johannes 3,6). Der Geist aber arbeitet an uns, wenn wir unter Jesu Worten das eigene Unvermögen erkennen. Mehr aber noch, wenn wir Jesus als Heiland kennenlernen, der sich von unserem bösen Herzen nicht abschrecken ließ. Das größte Opfer waren wir ihm wert. Für uns hat er seine himmlische Herrlichkeit verlassen, nur um uns zu erlösen durch sein bitteres Leiden und Sterben. Erreicht diese Botschaft unsere Herzen, dann werden sie erfüllt mit Freude und Dank. Und zwar reichlich, so dass sie davon überfließen. Das Leben soll nun dem Herrn Christus gehören. Als von Gott Geliebte wenden wir uns nun auch den Menschen zu - nicht geheuchelt, sondern aufrichtig. Beten wir darum mit Ambrosius Blarer:

Lasst uns beten:
"Ach, Herr, nun gib, dass uns auch find in Fried und Flehn dein selger Wind (Geist): Weh rein vom Sündenstaube ganz das Gemüt ... Dein Werk richt aus, dass aufgeh rechter Glaube ... Brenn rein die sündige Natur, mach uns zur neuen Kreatur, ob‘s unserm Fleisch auch grauet." Amen.
Lied: 146
Pfarrer in Ruhe Martin Hoffmann
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