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Andacht vom Sonntag, den 12. Juli 2020
5.So.n.Trinitatis
Lesung: Psalm 73,1-28

Andachtsvers: Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. (Psalm 73,23+24)

"Gib mir bitte deine Hand!" sagt die Mutter zu ihrem vierjährigen Sohn, bevor sie eine vielbefahrene Straße überqueren. Wenig später sagt der Sohn dasselbe zu seiner Mutter. Er probiert mal wieder etwas Neues auf dem Klettergerüst aus, weiß aber noch nicht, ob er es allein schafft. Wie ist das mit Gott und uns? Wann suchen wir die "Hand" unseres himmlischen Vaters? Wann muss er sie "einfordern"? Asaf, der Beter des 73. Psalms, leidet darunter, dass es den "Gottlosen" so gut geht. Wie ein Kind, das sieht, wie Gleichaltrige allein über die Straße rennen dürfen, bedrückt ihn die eigene "Unfreiheit". Er sieht, dass die anderen "Kinder auf dem Klettergerüst" scheinbar keine Hilfe brauchen und das lässt ihn neidisch werden. Kennst du Gedanken wie: "Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glücklich in der Welt und werden reich. Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche" (Verse 12+13)? Asaf schämt sich nicht, solche Gedanken vor Gott zu bringen. Denn je länger er darüber nachdenkt, weiß und erkennt er: "Meine Augen betrügen mich manchmal. Sie sehen nicht, was Gott sieht. Aber mein himmlischer Vater hat die Macht und den nötigen Weitblick, mich in Ewigkeit glücklich zu machen." Lasst uns mit Asaf Gottes "Hand" fest ergreifen und wissen, dass wir an seiner Hand sicher und geborgen sind.

Lasst uns beten:
"Der du allein der Ewge heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten: Bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten." Amen.
Lied: 65
Pfarrer Manuel Drechsler
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