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Andacht vom Samstag, den 25. Juni 2022

Lesung: Richter 8,22-35

Andachtsvers: Sei Herrscher über uns, du und dein Sohn und deines Sohnes Sohn, weil du uns aus der Hand der Midianiter errettet hast. (Richter 8,22)

Wenn Kinder Zeit miteinander verbringen, kommt es vor, dass einer entscheiden will, was gespielt wird. Ordnen sich die anderen dann nicht dem "Bestimmer" unter, kommt es zum Streit. Ganz ähnlich gibt es das auch unter Erwachsenen. Wir mögen es, wenn Dinge so laufen, wie es uns gefällt und andere sich nach uns richten. Wenn eine Gruppe von Menschen uns zum "Bestimmer" wählt, dann schmeichelt uns das - sie halten uns anscheinend für geeignet, diese Aufgabe zu erledigen. In der Schlacht gegen die Midianiter und Amalekiter war Gideon den Soldaten als Anführer vorangegangen. Das hatte er sich nicht selbst ausgesucht. Gott hatte ihn dafür auserwählt (vgl. Richter 6). Nun, nachdem Gott ihnen auf wunderbare Weise den Sieg geschenkt hatte, wollen sie Gideon zum Herrscher machen. Sie sind der Meinung, dass sie ihm diesen Sieg zu verdanken haben. Gideon lehnt ab und sagt auch warum: "... der Herr soll Herrscher über euch sein." Es ist das alte menschliche Problem: Wir vertrauen auf Menschen, die uns beeindruckt haben. Aber wir entziehen ihnen das Vertrauen auch leicht wieder, wenn sie uns enttäuschen. So behalten wir etwas Kontrolle. Beim Glauben an Gott dagegen ist es notwendig, dass wir all unser Vertrauen auf Gott setzen und ihn bestimmen lassen. Das erfordert Mut. Denn manche Wünsche wird Gott uns in dieser Welt nicht erfüllen. Wirklich enttäuschen wird uns Gott aber nicht, denn in Jesus verspricht er dir eine Ewigkeit in nie endender Freude. Alles im Hier und Jetzt muss dem Erreichen dieses Ziels dienen.

Lasst uns beten:
"Ihn, ihn lass tun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, dass du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat." Amen.
Lied: LG 347
Pfarrer Manuel Drechsler
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