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Andacht vom Freitag, den 21. Januar 2022

Lesung: Josua 6,11-27

Andachtsvers: Die Hure Rahab soll am Leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. (Josua 6,17)

Lutherische Christen glauben nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift, dass ein Mensch allein aus Gnade, allein durch den Glauben an Christus und allein auf Grundlage der Schrift ewig gerettet wird. Doch wie man die Tätigkeit eines Motors in einem Auto daran erkennt, dass das Auto fährt, so bleibt auch der rettende Glaube nicht unsichtbar. Er zeigt sich im Leben. Das Neue Testament führt das Miteinander von Glauben und Werken am Beispiel von Rahab, der Urgroßmutter Davids, vor Augen. Der Schreiber des Hebräerbriefs verweist auf ihren Glauben, der Rahab in Gottes Strafgericht gegen Jericho bewahrt hat (Hebräer 11,31). Jakobus verweist auf Rahabs gute Werke. Sie hatte die israelitischen Kundschafter versteckt und ihnen geholfen, aus der Stadt zu entkommen (Jakobus 2,25). Diese beiden Aussagen sind zwar unterschiedlich, aber nicht widersprüchlich. Beide Stellen sagen dieselbe Wahrheit über die Rettung Rahabs aus. Sie wurde aufgrund ihrer äußeren Gutmütigkeit am Leib bewahrt und durch den Glauben, der sie dazu trieb, auch ewig gerettet. Sie wurde als Heidin in Gottes Bund seiner Gnade aufgenommen und zeigte das in ihrem Leben. Unser Glaube verkümmert und rostet, wenn wir uns auf einer inneren Frömmigkeit ausruhen, in der wir Gehorsam und Liebe zu Gott und Mitmenschen schuldig bleiben. Wenn wir uns im Glauben als Gerettete erkennen, wollen wir Gott für seine Gnade danken. Er hat auch uns Sünder nicht verachtet, sondern in Christus gnädig in seine Liebe eingeschlossen. Auch unser Dank wird sich besonders daran zeigen, wie wir mit anderen Christen umgehen. "Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot" (Jakobus 2,26).

Lasst uns beten:
Herr, lass deinen Geist in uns wirken, dass wir im Glauben viele Früchte der Liebe bringen. Amen.
Lied: LG 320
Pfarrer Tobias Hübener
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