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Andacht vom Sonntag, den 24. Januar 2021
6.So.n.Epiphanias
Lesung: Psalm 16,1-11

Andachtsvers: Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; steht er mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben ... Denn du wirst mich nicht dem Tode überlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe. (Psalm 16,8+10)

Das Evangelium von heute zeigt, wie Jesus plötzlich in strahlendem Glanz vor den Jüngern steht. Diese tröstliche Erfahrung nehmen die Jünger mit für schwere Zeiten. Bald wird ihr Herr ja in Jerusalem sterben. Dazu passt nun auch der 16. Psalm. Voller Vertrauen wendet sich der Beter in tiefem Leid an Gott. Aber er lässt sich nicht irremachen. Nie hatte er Gefallen an der selbstgefälligen, stolzen Art der gottlosen Menschen. Der Herr ist sein Ein und Alles. Er wird ihm auch bewahren, was er ihm zugedacht hat: "Mir ist ein schönes Erbteil geworden." Wer ist dieser Beter? David leiht dem kommenden Heiland den Mund, wie Petrus zu Pfingsten zeigt (Apostelgeschichte 2,25-27). Jesus hielt sich an den Auftrag des Vaters, "zu suchen und selig zu machen, was verloren ist" (Lukas 19,10). Dabei stieß er auf Ablehnung und Feindschaft. Aber er hatte "den Herrn allezeit vor Augen". Er wusste: Der steht ihm zur Seite. Deshalb konnte er "festbleiben" bis zum Sterben: "Du wirst mich nicht dem Tode überlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe." Nach Tod und Grab ging sein Weg zurück zum Vater: "Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich." Auf diesen Weg nimmt Jesus nun alle mit, die im Vertrauen auf ihn ihre Hoffnung auf Gott setzen. Was für ein Trost in schwerer Zeit. So wird auch unser Weg einmal ins ewige Leben münden.

Lasst uns beten:
Herr Christus, mein Herr und Gott, habe Dank, dass du auch mir zugut vom Himmel gekommen und den Weg ans Kreuz gegangen bist. Hilf auch uns, im Glauben standzuhalten und so auch einst zur himmlischen Herrlichkeit einzugehen. Amen.
Lied: 454
Pfarrer in Ruhe Martin Hoffmann
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