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Willkommen!
„Sieh, dein König kommt zu dir! Seele, das sind frohe Worte.
Sprich: mein König komm zu mir; sieh, ich öffne dir die Pforte;
zieh mit deiner Sanftmut ein, was du findest, das ist dein.“

(Philipp Friedrich Hiller, LG 21,1)

Auch in diesem Jahr erinnern uns die Wochen vor dem Christfest an die dreifache Ankunft des Sohnes Gottes. Einst kam er auf Erden, um uns Vergebung und ewiges Leben am Kreuz zu erkaufen. Heute kommt er in seinem Wort und Sakrament in unsere Herzen, um darin zu wohnen. Einmal wird er wiederkommen, um uns heimzuholen in sein ewiges Reich. Mögen Ihnen diese Wochen vor Weihnachten besonders zur inneren Vorbereitung auf diese letzte Ankunft des Sohnes Gottes dienen. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine gesegnete Adventszeit.
Präses Michael Herbst
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Andacht vom Freitag, den 2. Dezember 2022

Lesung: Jesaja 7,1-9

Andachtsvers: Geh hinaus, Ahas entgegen ... und sprich zu ihm: Hüte dich und bleibe still; fürchte dich nicht, und dein Herz sei unverzagt. (Jesaja 7,3+4)

Ahas, der König des Südreichs Juda gilt als einer der gottlosesten Nachfolger auf dem Königsthron von David. In seinem Götzendienst für Baal schreckte er nicht davor zurück, seine Söhne zu opfern. Der Tempel in Jerusalem wurde unter ihm für jedermann gesperrt. Stattdessen ließ er unter jedem Baum und in jeder Ecke Jerusalems Räucheraltäre für Götzen errichten (2Chronik 28,3+4+24). Wer, wenn nicht er, verdient es von Gott die härteste Drohbotschaften und Strafen verkündet zu bekommen? So würden wir denken. Jesaja soll diesem offensichtlich ungläubigen Mann jedoch Trostworte ausrichten: "Hab keine Angst und bleib ruhig - Gott wird dich beschützen und die bösen Pläne deiner Feinde vereiteln." Welche Menschen in deinem Umfeld fallen dir ein, die deiner Meinung nach offensichtlich nichts mit Gott zu tun haben wollen? Was wünschst und was sagst du ihnen? Gott kennt ihre Bosheit. Trotzdem will er etwas mit ihnen zu tun haben. Er lädt auch sie freundlich und voller Mitleid ein, auf ihn zu vertrauen. Er tut ihnen nicht erst dann Gutes, wenn sie ihr Leben ändern, sondern er erbarmt sich voller Gnade - über sie und uns. Das ist eine notwendige Erinnerung für die Tage, in denen wir uns fühlen, als wären wir besser und würden etwas Gutes von Gott verdienen. Gleichzeitig brauchen wir Worte wie diese, wenn uns unsere Schuld und unser Versagen deutlich bewusst sind. Gott handelt aus Liebe, die keine Bedingungen stellt. Er lädt auch dich heute neu ein: "Vertrau mir. Ich kümmere mich um deine Feinde und deine Sorgen! Mit mir wird alles gut."

Lasst uns beten:
"Ach, Herr Gott, durch die Treue dein mit Trost und Rettung uns erschein. Beweis an uns dein große Gnad und straf uns nicht auf frischer Tat. Wohn uns mit deiner Güte bei, dein Zorn und Grimm fern von uns sei." Amen.
Lied: LG 332
Pfarrer Manuel Drechsler
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