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Andacht vom Donnerstag, den 3. Dezember 2020

Lesung: Jesaja 59,15b-21

Andachtsvers: Er zog Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzte den Helm des Heils auf sein Haupt und zog an das Gewand der Rache und kleidete sich mit Eifer wie mit einem Mantel. (Jesaja 59,17)

Jetzt wird es ernst. Zeit für die letzte große Schlacht. Der Held legt seine Rüstung an. Furchtbar seine Rache - unaufhaltsam sein Siegeszug! Für seine Feinde kommt die Stunde der Vergeltung und des Gerichts: "Die Rache ist mein ..., spricht der Herr" (Römer 12,19). Gleichzeitig kommt für alle, die ihre Hoffnung auf ihn setzten und sein Kommen sehnsüchtig erwarten, die Stunde der Rettung: "Für Zion wird ein Erlöser kommen ... für die in Jakob, die sich von der Sünde abwenden" (Vers 20). Wie aber vollbringt der Erlöser, was kein Mensch bewerkstelligen konnte - Sünder zur Rechenschaft zu ziehen und Sünder zu retten? Er selbst zieht in den Kampf gegen Sünde, Teufel und Tod: Er nimmt alle Sünde auf sich und trägt sie ans Kreuz. Er zertritt den Kopf der alten Schlange, die uns "verklagte Tag und Nacht" (Offb 12,10). Der Fürst des Lebens stirbt - und reißt uns aus der Gewalt des Todes. Freilich, dieser Kampf sah nicht heldenhaft aus. Verachtet hängt der Held am Fluchholz. Hilflos ist er seinen Feinden ausgeliefert. "Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit" (Jesaja 53,3). Das ist die Torheit des Kreuzes. Sie bleibt ein Ärgernis, wo nicht Gott selbst uns die Augen öffnet durch seinen Geist, der uns das Wort vom Kreuz zur "Gotteskraft" macht. Doch in dieser Kraft, gereinigt im Blut des Lammes, darfst du seinem Kommen getrost entgegengehen. Geschützt mit dem "Helm des Heils" und dem "Panzer der Gerechtigkeit" - seiner Gerechtigkeit (Epheser 6,13ff).

Lasst uns beten:
"O Gott, wollst uns erhalten in diesem großen Streit, die Lieb lass nicht erkalten durch Ungerechtigkeit. Hilf uns behalten das Felde durch deine große Gnad." Amen.
Lied: 266
Pfarrer Andreas Drechsler
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