Willkommen!

„Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“

(Lukas 18,31)

Mit diesen Worten an seine Jünger zieht Jesus ein letztes Mal nach Jerusalem. Er weiß, dass sein Vater durch die Propheten sein qualvolles Leiden und seinen Kreuzestod vorausgesagt hat. Aus Liebe zu uns und allen Menschen geht er zielstrebig diesen Weg.
In den Wochen der Passionszeit begleiten wir Jesus, um uns daran erinnern zu lassen, was es ihn gekostet hat, uns Vergebung der Sünden zu bringen. Ich lade Sie herzlich ein, in dieser Zeit den Leidensweg Ihres Erlösers in Gottesdiensten, Passionsandachten und persönlicher Bibellese gedanklich zu verinnerlichen und wünsche ich Ihnen eine gesegnete Passionszeit.

Präses Michael Herbst

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Andacht vom Montag, den 9. März 2026

Lesung: Johannes 12,20-26

Andachtsvers: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen. (Johannes 12,21)

"Wir wollen Jesus gern sehen!" Diese Bitte wurde von einigen griechischen Pilgern an die Jünger herangetragen. Was suchten sie? Sie würden zu Hause gern von seinen spektakulären Wundern berichten. Womöglich könnten ihre Beziehungen in die griechische Welt für Jesus nützlich sein. Wie wollen wir Jesus gern sehen? Soll sich Jesus als Star zeigen, dem die Massen nachlaufen. Wir würden Jesus gern als den gewaltigen Regenten sehen, der für eine bessere und gerechtere Welt sorgt. Die Welt würde Jesus gern als den Gelehrten und Wissenschaftler sehen, der auf die brennenden Fragen der Menschheit Antworten geben kann. Jesus bereitet seine Jünger und die neugierigen Griechen auf ein ganz anderes Erlebnis vor. Das Weizenkorn muss zunächst in die Erde fallen und verwesen, ehe ein neuer Halm mit einer fruchtbaren Ähre daraus wachsen kann. Jesus wird leiden und sterben. Er wird sein Blut als Opfer für die Sünde der Welt vergießen. Man wird ihn begraben. Er wird so verachtet sein, dass die Leute ihren Blick abwenden und ihn nicht mehr sehen wollen. Doch gerade in dieser Niedrigkeit und Verachtung wird er viel Frucht bringen. Das Wort vom Kreuz wird um die Welt laufen und Sünder zur Buße und in sein Reich der Gnade führen. Wir betrachten in diesen Tagen das Leiden von Jesus. Gefühlsmäßig sträuben wir uns gegen so viel Grausamkeit. Doch das Kreuz will auch dein Leben verändern. Gottes Geist kann in deinem Herzen die Wahrheit groß machen, dass auch du dein Leben auf der Erde geringachtest. Dann wird Jesus dich mit sich erhöhen und dir das ewige Leben schenken.

Lasst uns beten:
Herr, lass mich dich sehen in deiner Erniedrigung und in deinem Leiden. Gib auch mir diese Gesinnung, die zum Opfer bereit ist. Mach die Hoffnung auf die Ewigkeit in meinem Herzen fest. Amen.
Lied: LG 94
Pfarrer Jonas Schröter
Andacht hören: 

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