Willkommen!

„Zum Himmel aufgefahren ist,
der Ehrenkönig Jesus Christ.
Er sitzt zu Gottes rechter Hand,
herrscht über Himmel und alle Land.“

(LG 143)

Jesus Christus war auf die Erde gekommen, um für uns perfekt zu leben und uns durch seinen Tod und Auferstehung mit unserem Schöpfer zu versöhnen. Vierzig Tage nach seiner leiblichen Auferstehung kehrte er, der menschgewordene Sohn Gottes, vor den Augen seiner Jünger als wahrer Mensch und Gott wieder zu seinem Vater zurück, denn sein Werk war vollbracht.
Daran erinnern wir uns an Christi Himmelfahrt. Auch wenn Jesus seither nicht mehr sichtbar bei uns ist, so hat er uns doch versprochen: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20)
In dieser Gewissheit wünsche ich uns allen einen gesegneten Himmelfahrtstag.

Präses Michael Herbst

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Andacht vom Dienstag, den 19. Mai 2026

Lesung: Hebräer 7,23-28

Andachtsvers: Einen solchen Hohenpriester mussten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sünden geschieden und höher ist als der Himmel. (Hebräer 7,26)

Unser Universum wird derzeit durch vier sogenannte Naturkonstanten beschrieben. Diese müssen exakt aufeinander abgestimmt worden sein, damit überhaupt irgendetwas existieren kann. Gläubige Wissenschaftler sehen darin den Hinweis auf einen genialen Schöpfergott. Auch im Hinblick auf unsere Erlösung durch Christus können wir von solch einem "Volltreffer" Gottes reden. Was nötig ist, uns mit Gott zu versöhnen, ist alles in diesem Mann aus Nazareth vereint. "Es musste ein solcher Hohepriester als Mittler für uns eintreten, der vollkommen heilig und ohne Sünde ist, an dem Gott nichts auszusetzen hat; einer, der sich grundsätzlich von uns sündigen Menschen unterscheidet und den höchsten Ehrenplatz über allen Himmeln erhalten hat" (heißt es in einer neueren Bibeltextübertragung). Als "heilig" ist Jesus schon in Jesaja 6 bezeichnet worden, wo sich die heilige Dreieinigkeit offenbart. Dazu gehört auch Jesus. Dass er vollkommen ohne Sünde war, hat er sich sogar von denen bescheinigen lassen, die ihn auf Schritt und Tritt verfolgt und kontrolliert haben: den Pharisäern. (Johannes 8,46; 2Korinther 5,21). Eben das ist der grundsätzliche Unterschied zu uns sündhaften Menschen. Und "dass ihn Gott erhöht hat und ihm einen Namen gegeben hat, der über alle Namen ist" (Philipper 2,9), all das macht unseren Heiland so einmalig und einzigartig, dass wir uns in ihm für Zeit und Ewigkeit unseres vollständigen Heils gewiss sein dürfen.

Lasst uns beten:
Himmlischer Vater, Schöpfer des Universums, du hast in deiner Größe und Majestät auch an mich und meine Rettung gedacht. Herr Jesus Christus, hab Dank, dass du für mich eintrittst. Heiliger Geist, festige in mir die Glaubensgewissheit, dass es nur im Sohn Gottes Zuflucht für meine belastete Seele gibt. Amen.
Lied: LG 338
Pfarrer Reimund Hübener
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