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Willkommen!
„Und es begab sich zu der Zeit, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan. Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.“
(Markus 1,9-11)
Das Trinitatisfest erinnert uns daran, dass es nur einen einzigen lebendigen Gott gibt, der aber in drei Personen auftritt. Die Kirche hat dafür den Begriff „Dreieinigkeit“ – drei Personen sind doch ein Gott – geprägt und bis heute wirkt Gott als Dreiniger für uns zum Segen.
Präses Michael Herbst
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Unsere Gemeinden
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Andacht
Mehr Andachten auf Soundcloud [icon color=“accent-color“ size=“regular“ icon_size=““ image=“fa-soundcloud“]Andacht vom Dienstag, den 9. Juni 2026
Lesung: Hebräer 13,9-14
Andachtsvers: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13,14)
"Wir haben nur diese eine Erde." Mit diesem Motto legen uns Umweltschützer ans Herz, dass wir unseren Planeten sorgsam behandeln sollen. Die Erde scheint der einzig mögliche Lebensraum für Menschen zu sein. Christen wissen, dass Gott die Welt geschaffen hat. Er möchte tatsächlich, dass wir die Natur nicht mutwillig zerstören. Trotzdem zeigt Gott im Hebräerbrief, dass die jetzige Welt für uns keine "bleibende Stadt" ist. Natürlich meint Gott nicht, dass die Menschheit irgendwann auf einen anderen Planeten umsiedelt. "Himmel und Erde werden vergehen", sagt Jesus vielmehr (Matthäus 24,35). Gott hat der Erde und dem Universum ein Verfallsdatum gesetzt. Doch nicht nur das Weltende zeigt uns, dass hier nichts für immer bleibt. Das merken wir schon an unserem vergänglichen Körper. Unser Dasein auf dieser Erde ist ein Leben auf der Durchreise. Deswegen sollen wir uns nicht an das klammern, was eines Tages aufhört zu bestehen. Gott stellt uns eine "zukünftige Stadt" in Aussicht, wo wir den weitaus größten Teil unseres Daseins verbringen dürfen. Es wird eine neue Welt geben. Dort dürfen alle Menschen für immer leben, die Gott gefallen und ihm recht sind. Der Sinn unseres Erdenlebens besteht also darin, die zukünftige Welt zu suchen. Nur ein Weg führt dorthin. Nur einer kann uns retten von ewiger Strafe. Das ist Gott selbst. Jesus Christus kam aus der ewigen Welt auf unsere Erde, um an unserer Stelle zu leiden und zu sterben. Wer an diesen Retter glaubt, steht gerecht und schuldlos vor Gott. Deswegen darf unser Lebensmotto sein: "Wir haben nur diesen einen Retter." Er ist der Weg in eine neue und vollkommene Welt bei Gott.
Lasst uns beten:
Herr, hab Dank, dass du uns die himmlische Heimat bereitet hast. Lass uns dieses Lebensziel nie aus den Augen verlieren. Amen.
Lied: LG 165