Wer wir sind

Wer wir sind

[image_with_animation image_url=“2158″ alignment=““ animation=“Fade In“ hover_animation=“none“ border_radius=“none“ box_shadow=“none“ image_loading=“default“ max_width=“100%“ max_width_mobile=“default“]

Wir sind evangelisch: Wir bekennen uns zum Evangelium als dem Kernstück des christlichen Glaubens. Das Evangelium ist die gute Nachricht der Bibel, dass Gottes Sohn Jesus Christus Mensch wurde, um uns zu retten. Wir glauben, dass jeder Mensch so zu Gott kommen darf, wie er ist – mit all seinen Sünden und Fehlern. Weil Jesus am Kreuz für unsere Sünden starb, vergibt Gott alle unsere Fehler. Durch Jesus haben wir Vergebung und ewiges Leben.

Wir sind lutherisch: Vor etwa 500 Jahren war die christliche Kirche von vielen falschen Lehren durchdrungen. Vor allem aber stand die gute Nachricht der Bibel nicht mehr im Mittelpunkt. Ein Mann namens Martin Luther führte die Menschen seiner Zeit zurück zu den Lehren der Bibel – vor allem zum Evangelium. Sein Werk – und das seiner Mitstreiter – wird Reformation genannt. Die Lehren der lutherischen Kirche sind deshalb nicht neu, sondern aus der Bibel geschöpft.

Wir sind eine Freikirche: In der Entstehungszeit unserer Kirche war es wichtig, die Eigenständigkeit gegenüber dem Staat hervorzuheben. Doch sind wir keine von Sünden oder Fehlern freie Kirche. Wir unterscheiden uns darin nicht von anderen Kirchen. Wir halten uns nicht für die „allein selig machende“ Kirche und glauben, dass es auch in anderen Kirchen Christen gibt.

Unsere Geschichte

1830
1871
1877
1923
1948
1972
1984
1989
1993
2017

1830

In Preußen, Baden und Nassau bilden sich selbstständige lutherische Gemeinden, die auf der Grundlage der Bibel und der Bekenntnisschriften der Reformation bleiben wollen.

1871

Auch in Sachsen bilden bibeltreue Lutheraner freie Gemeinden (zuerst in Dresden und Planitz). Das ist ein Novum auf dem Gebiet einer ursprünglich lutherisch geprägten Landeskirche.

1877

In Planitz tritt die erste Synode der Evangelisch-Lutherischen Freikirche (ELFK) zusammen. Als Organisationsform wählen die freikirchlichen Lutheraner das Gemeindeprinzip.

1923

Die ELFK hat sich in ganz Deutschland ausgebreitet.

1948

Die Zeit des zweiten Weltkrieges bringt große Not auch über die Gemeinden der ELFK. Pastoren werden zum Kriegsdienst eingezogen. Flüchtlinge aus Polen und Ostpreußen finden in der Folgezeit in den Gemeinden der ELFK eine neue Heimat.

1972

Im Westteil Deutschlands bilden die lutherischen Freikirchen einen neuen Kirchenverband, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK).

1984

Die Entwicklungen im Ostteil Deutschlands führen nicht zu der angestrebten organisatorischen Vereinigung. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der Lehre von der Heiligen Schrift und von der Kirchengemeinschaft gehen ELFK und Altlutherische Kirche (später SELK) getrennte Wege (Hartensteiner Beschluss).

1989

Der Fall der Berliner Mauer eröffnet neue Möglichkeiten für die ELFK. Bestehende Kontakte zu Schwesterkirchen im Ausland können wiederbelebt und vertieft werden
WELS). Im gleichen Jahr zerbricht die Kirchengemeinschaft mit der SELK wegen unterschiedlicher Lehrauffassungen in der Schriftfrage und der Lehre von Kirchengemeinschaft.

1993

In Oberwesel findet die Gründungsversammlung der Konfessionellen-Evangelischen-Lutherischen Konferenz (KELK-Statut) statt, zu deren Gründungsmitgliedern die ELFK gehört.

1993

2017

Die ELFK ist im Lutherjahr Gastgeber der 9. Vollversammlung der Konfessionellen Evangelisch-Lutherischen Konferenz (KELK). Vertreter aus 32 Schwesterkirchen weltweit versammeln sich in Grimma unter dem Motto: Reformation — Damals und heute. KELK 2017 — Video

[divider line_type=“No Line“ custom_height=“20″][divider line_type=“No Line“ custom_height=“20″][divider line_type=“No Line“ custom_height=“10″][divider line_type=“No Line“ custom_height=“40″][divider line_type=“No Line“ custom_height=“20″]