Antragsfrist beendet

Am 18. März ist die Frist zur Einreichung von Anträgen abgelaufen. Der Synode werden 10 Anträge zur Beratung und Beschlussfassung vorliegen. Im Einzelnen geht es um Folgendes:
In einem Antrag bittet die Theologische Kommission um Zustimmung zum 7. Teil des KELK-Bekenntnisses „Das ewige Wort“ (Antrag 1.1.). Dieses Dokument liegt unter dem Titel „Gottes Volk“ jetzt auch in deutscher Übersetzung vor und kann hier heruntergeladen werden.
Die Antragsgruppe 2 betrifft Ordnungsfragen. Wie von der Kirchensynode 2014 gewünscht, wurden die Kirchenverfassung, die dazugehörenden Ausführungsbestimmungen, die Geschäftsordnung für Synoden und die Urlaubsordnung für Pfarrer vom Rechtsausschuss durchgesehen. Die überarbeiteten Neufassungen dieser Ordnungen werden als Anträge 2.1.-2.4. zur Beratung vorgelegt. In einem weiteren Antrag dieser Gruppe geht es um eine Änderungen in der Richtlinie der Concordia-Buchhandlung (Antrag 2.5.). Anstelle von zwei Pfarrern soll künftig ein Pfarrer im Aufsichtsrat genügen.
In der 3. Antragsgruppe geht es um Finanzfragen. Der Finanzbeirat hat in Zusammenarbeit mit Vorstehertagungen und Synodalrat eine neustrukturierte Gehaltordnung für Pfarrer und Vikare erarbeitet. Um Unklarheiten und Ungerechtigkeiten zu vermeiden, soll demnach auf das bisherige System der Ortsgelder verzichtet werden (Antrag 3.1). Die Dresdner Dreieinigkeitsgemeinde beantragt im Gegensatz dazu, die Ortsgelder in der Gehaltsordnung weiter beizubehalten (Antrag 3.2). Außerdem soll eine neue Kommission berufen werden, die bis 2020 eine neue Gehaltsordnung erstellt (Antrag 3.3.; Dresden). Schließlich wird vom Rechtsausschuss eine Neufassung der Ruhegehaltsordnung vorgeschlagen, die im Einklang mit der neuen Gehaltsordnung des Finanzbeirates steht (Antrag 3.4.).
Die Anträge (einschließlich ihrer ausführlichen Anhänge) können ab Mitte April 2018 auf der Internetseite zur Synode heruntergeladen werden.
Für die Beratung der umfangreichen Ordnungen und unterschiedlichen Finanzanträge wird reichlich Zeit bei der Synode eingeplant werden müssen. Es wäre gut, wenn die Synodaldelegierten gut vorbereitet sind.
Unsere Gemeinden sind zur Fürbitte aufgerufen.