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Andacht vom Montag, den 13. Juli 2020

Lesung: 1Könige 19,1-18

Andachtsvers: Der Herr sprach zu Elia: "Geh wieder deines Weges durch die Wüste ... Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat." (1Könige 19,15+18)

"So eine Zeitverschwendung! Alles sinnlos." Kennst du Gedanken wie diese? Du arbeitest lange auf ein Ziel hin. Du investierst Geld, Kraft und Nerven. Aber dann wird dir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Jeder Mensch, auch jeder Christ, erlebt früher oder später solche Enttäuschungen. Von Elia können wir heute lernen, welche Zeit tatsächlich verschwendet ist. Er predigte dem Volk die Gerichtsbotschaft (Kapitel 17): "Kein Regen für mehrere Jahre!" Später konnte er seinen Zuhörern auf dem Berg Karmel so anschaulich wie selten zuvor deutlich machen: Es gibt nur einen wahren Gott (Kapitel 18). Aber kurz danach stellte sich bei Elia das Gefühl ein: "Alles Zeitverschwendung!" Er wollte sterben, denn Isebel und Ahab hörten nicht auf, die Propheten Gottes abzuschlachten. Und nun war Elia auch noch Staatsfeind Nr. 1. Wo finden wir Halt und Trost, wenn alles sinn- und ausweglos erscheint? Allein in den klaren Anweisungen und Verheißungen Gottes. Gott sagt zu Elia und zu dir sinngemäß, was er später Timotheus sagt: "Tritt für Gottes Botschaft ein - ganz gleich, ob es den Leuten passt oder nicht" (vgl. 2Timotheus 4,2). Das ist nie Zeitverschwendung, denn um alles andere will und wird er, der allmächtige und gnädige Gott, sich höchstpersönlich kümmern. Er kann und will es schaffen, dass auch durch dich Menschen Jesus kennen und lieben lernen - ob du es merkst oder nicht.

Lasst uns beten:
"Gib den Boten Kraft und Mut, Glaubenshoffnung, Liebesglut; lass viel Früchte deiner Gnad folgen ihrer Tränensaat. Erbarm dich, Herr." Amen.
Lied: 280
Pfarrer Manuel Drechsler
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